Für unsere Kunden

Wie bekomme ich einen Tafelausweis?

Während unserer Büroöffnungzeiten, jeden Montag in der Zeit von 16:30 Uhr bis 18:30 Uhr können unsere Kunden oder neuen Kunden in Ausweisangelegenheiten zu uns kommen. Unser freundlichen Team steht Ihnen zur Erstellung und Verlängerung Ihrer Tafelausweise gerne zur Verfügung.

 

Für die Erstbeantragung eines Tafelausweises benötigen wir von Ihnen:

 

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Ihren Bescheid von der Gemeinde oder
  • einen Nachweis über alle Einkünfte Ihres Haushaltes

Sollten diese Einkünfte dann bestimmte Grenzen nicht überschreiten, bekommen Sie von uns einen spziellen Tafelausweis, mit dem Sie einmal in der Woche zu uns kommen können um einzukaufen.

 

Ausserhalb unserer Büroöffnungszeiten ist eine Ausweiserstellung leider nicht möglich.

Wie funktioniert die Lebenmittelausgabe?

Als Kunde kommen Sie bitte dienstags kurz vor 15:00 Uhr zu uns. Wir geben dann je Ausweis eine Nummer aus. Diese Nummern werden dann ab 15:05 Uhr in unbestimmter Reihenfolge aufgerufen. Wer nach 15:05 Uhr kommt, wird dann erst bedient, wenn alle Kunden die pünktlich da waren bereits bedient sind. Damit wird erreicht, dass wir die vorhandenen Waren gut auf die Kunden verteilen können und jeder mal der Erste und der Letze ist.

 

Wir bitten ausdrücklich darum nicht früher zu kommen, um den Geschäftsbetrieb unserer Nachbarn nicht unnötig zu stören.

 

Parkplätze auf dem Gelände der Lilienthaler Tafel stehen nicht zur Verfügung. Wenn Sie auf dem Gelände des Werkmarktes parken, tun Sie das möglichstweit hinten. Wir sind hier nur geduldet.

 

Wenn Sie dann aufgerufen werden, legen Sie der Dame an der Kasse bitte Ihren Ausweis vor. Zu Zahlen sind je Einkauf je Mensch ab 15 Jahren 1,-- € und je Kind 0,50 €. Dann stellen Sie sich in die Reihe zu den Lebensmitteln und zeigen an jeder Station Ihren Ausweis wieder vor.

Was bekomme ich denn für Lebensmittel? Muss ich alles annehmen?

Wir geben die Lebensmittel aus, die wir vom Handel, von Nachbartafeln oder aber auch von Bauern, Bäckereien und Lebensmittelherstellern direkt bekommen.

 

Das sind vor allem Obst, Gemüse, Backwaren, aber auch Grundnahrungsmittel und Molkereiprodukte oder Wurstwaren

 

Was wir haben geben wir gerne. Aber wir versuchen auch die vorhandenen Waren gerecht zu verteilen. Und natürlich müssen wir eventuell vorhanden Vorräte so einteilen, dass wir auch einmal Tage überstehen, an denen wir nur sehr wenig an frischer Ware bekommen.

 

Obst und Gemüse das Sie von uns bekommen, ist vorher sorgfältig durchsortiert worden.

Waren die wir für Sie abfüllen, wurden vorher einer intensiven Prüfung unterzogen.

Verbrauchsdaten werden dabei peinlich genau eingehalten.

Unser Grundsatz ist hier: Was wir nicht mehr Essen würden, geben wir auch nicht mehr ab.

 

Unsere HelferInnen werden Ihnen die Lebensmittel anbieten. Was Sie nicht mögen oder aus religiösen Gründen nicht essen dürfen, müssen Sie nicht annehmen. Es ist Ihnen dann keiner böse. Der Kunde nach Ihnen freut sich dann vielleicht über diese Ware.

Kann ich etwas falsch machen?

Kurz gesagt: Ja!

Halten Sie sich bitte vor Augen, dass ca. 40 ehrenamtliche Helfer Ihre Freizeit opfern um Ihnen in Ihrer Not zu helfen. Das sind nicht nur die 1,5 Stunden während der Ausgabe, sondern die Stunden die im Sortieren der Ware liegen, im Transport der Waren, in der Vereinsführung, bei Schulungsmassnahmen, bei Aktionen um an Lebensmittel zu kommen, bei Austausch mit Nachbartafeln, der Ländertafel Niedersachsen, der Bundestafel und und und und. Wenn man das einmal addiert, dann ist das so als ob 3 Verkäuferinnen, 1 Fahrer und 1 Ladeninhaber für Sie jeden Tag kostenlos ein Geschäft betreiben.

 

Wo wir helfen können tun wir das gerne. Sie sind unsere Kunden.

Und wir möchten, dass Sie mit uns genau so umgehen.

 

Für eine berechtigte Kritik sind wir jederzeit offen. Und wir sind sowieso dabei permanent zu gucken, wie wir unser Warenangebot ausweiten können.

 

Alles andere haben wir nicht verdient. Die meisten unserer HelferInnen haben bereits Ihren Teil zur Gemeinschaft beigtragen und sind in Rente oder gehen neben der ehrenamtlichen Tätigkeit auch noch einem Vollzeitjob nach.

 

Wir ziehen dann die Ausweis ohne eine Angabe von Gründen endgültig ein. Das Gleiche gilt für Betrugsversuche, Diebstahl oder Manipulationen. Die Tafeln sind untereinander so gut vernetzt, dass sie das merken würden.

 

Einen Anspruch wie z.B. auf eine staatliche Unterstützung gibt es nicht.